Coaching 2017-12-23T11:32:07+00:00

Coaching

Coaching ist ein interaktiver und gemeinschaftlicher Beratungsprozess auf Augenhöhe. Als Coach achte ich darauf, Ihr Anliegen wertschätzend herauszuarbeiten. Gemeinsam sortieren wir Ihre Gedanken, räumen Hindernisse aus dem Weg und machen den Blick frei für das, was Ihnen wirklich wichtig ist. Dadurch gewinnen Sie mehr Klarheit für Ihren Lebensweg, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Gelassenheit im Alltag.

Zeitrahmen

Eine Coaching- oder Mediations-Einheit umfasst 60 Minuten. Je nach Anliegen unterscheidet sich die Menge an benötigten Einheiten. Falls gewünscht, kann ein Thema auch langzeitig begleitet werden.

Schweigepflicht

Es versteht sich von selbst, dass Coachings und Mediationen der Schweigepflicht unterliegen. Eine Ausnahme ist der Fall, dass wir Sie als Team unterstützen. Dann beraten wir im Team – mit Ihrem Einverständnis vorausgesetzt – wie wir Ihnen am besten angebotsübergreifend helfen können.

Voraussetzungen

Coaching ist keine Psychotherapie und kann eine solche nicht ersetzen. Voraussetzung bei den Klienten/Kunden ist – wie auch beim Coaching üblich – eine normale psychische und physische Belastbarkeit.

Eingesetzte Methoden & Themen

Wingwave

„Der Glaube versetzt Berge, leider auch ins Negative.“

Manchmal kommen wir in unserem Leben in Situationen, in denen wir uns selbst im Weg stehen. Wir scheitern an selbsterrichteten Hürden und leiden unter Emotionen, die wir nicht verstehen, die uns hindern das zu tun, was wir wirklich wollen, und auf die wir wenig oder keinen Einfluss zu haben scheinen. Sie kennen das vielleicht auch und wissen, wie schwer es ist, eine solche Situation aufzulösen.

Eine Möglichkeit ein solches Problem sehr schnell der Lösung zuzuführen ist die wingwave®-Methode. Sie kann Blockaden lösen und im Gehirn festgelegte Strukturen und Emotionen positiv verändern.

Blockaden entstehen beispielsweise durch einen im Unterbewusstsein gefestigten negativen Glaubenssatz wie „Ich bin zu dumm für diesen Job“. Immer wieder steht diese Überzeugung dem Erfolg im Weg und führt weg vom Spaß an der Arbeit und hin zu Frust und Resignation. Trotz redlichen Bemühens kommt es wiederholt zu Misserfolgen, die den Glaubenssatz bestärken. So kommt man zu der Erkenntnis „Das habe ich ja gleich gewusst!“

Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit rufen Verhaltensmuster hervor, die in der damaligen Situation vielleicht angemessen oder hilfreich waren. Bei neuen Ereignissen können sie jedoch eher hinderlich sein. Das Gehirn ist jedoch in dem alten Verhaltensmuster gefangen und hat keine anderen Möglichkeiten gespeichert.

Am Anfang steht der Test

Bei einer Behandlung mit der wingwave®-Methode werden als erstes durch den O-Ringtest die Emotionen getestet, die an das Ereignis gekoppelt sind.

Mit diesen Emotionen fange ich nun an zu arbeiten. Ich führe Winkbewegungen mit einer Hand durch, denen Sie mit den Augen folgen. Dadurch wird ein äußerst schneller Verarbeitungsprozess in einer Art „Turbo-Geschwindigkeit“ in Gang gesetzt. Möglicherweise durchlaufen Sie mehr oder weniger intensive, gut aushaltbare Gefühlsprozesse, die in der Regel nicht mehr als eine Minute dauern. Hierbei werden alte Verhaltensmuster aufgelöst und der Weg ist frei für neue Lösungen. Ich überwache den Prozess und greife nur im Bedarfsfall ein. Innerhalb des Coachings werden – den individuellen Bedürfnissen entsprechend – die Wirkungen mit Hilfe von unterschiedlichen NLP-Methoden vertieft oder mit dem System Coaching ergänzt.

Häufig reichen schon einige wenige Behandlungen aus, um das alte Verhaltensmuster zu beenden und einen neuen – positiven – Glaubenssatz zu verankern. Und schon versetzt der Glaube Berge. Dieses mal in die richtige Richtung.

Die wingwave®-Methode ist geeignet bei

  • negativen Emotionen
  • unerwünschtem Verhaltensmuster
  • Traumata

Coach: Ina Engel

NLP

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“
– Buddha

Neurolinguistische Programmieren (NLP) ist ein Angebot an Menschen, auf eine neue Weise zu lernen.

Alle Menschen machen gute und schlechte Erfahrungen. Sie unterscheiden sich lediglich darin, wie sie ihre Erfahrungen verarbeiten und damit zur Grundlage gegenwärtigen und zukünftigen Verhaltens machen.

Wenn manche Menschen in ihrem Handeln erfolgreicher sind als andere, sich selbst mehr wertschätzen und gute Beziehungen zu anderen aufrechterhalten, dann ist das nicht so sehr auf bessere Anlagen und höhere Energie zurückzuführen, sondern darauf, dass sie ihre Erfahrungen optimal verarbeitet und damit Potentiale aufgebaut haben, um ihre Aufgaben leicht zu bewältigen und ihre Ziele erreichen.

NLP ist die Methode, vergangene Erfahrungen neu zu bearbeiten und Menschen zu befähigen, ihre Fähigkeiten optimal zu entwickeln.

Coach: Ina Engel

System-Coaching

„Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.“

Das Zitat von Max Frisch erinnert daran, dass es keine Wirklichkeit unabhängig von unserer Wahrnehmung gibt. Die Ausgestaltung von Drehbuch und Inszenierung unseres Lebens wird von uns selbst kreiert.

Ein Teil meiner Arbeit als Coach ist das Spiegeln und in Dialog bringen von unterschiedlichen Wahrnehmungen, um Herausforderungen und problematisch erlebte Situationen mit neuen Blickwinkeln und Lösungsansätzen zu begegnen.

Im System Coaching haben Patienten die Möglichkeit:

  • ein persönliches Thema
  • eine private oder berufliche Fragestellung
  • eine Krankheit
  • das System der Herkunftsfamilie
  • das System der Gegenwartsfamilie

im Raum in Szene zu setzen.

Das systemische Familienstellen ist sowohl in der Gruppe wie auch als Einzelcoaching möglich.

Im Einzelcoaching nutzen wir Bodenanker oder Figuren als Hilfsmittel, um die Dynamik dieser Fragestellungen sichtbar zu machen.

Anliegen oder Fragestellungen können lauten:

  • Was hindert mich daran, das Leben zu genießen?
  • Warum finde ich nicht den richtigen Partner*in?
  • Warum muss ich Beziehungen immer wieder beenden?
  • Ich lebe in einer guten Beziehung, bin jedoch unglücklich/ unzufrieden?
  • Warum mache ich es mir immer wieder so schwer?
  • Warum werde ich/werden wir nicht schwanger?
  • Wo ist mein Platz in der Familie?
  • Was macht diese schwere oder chronische Krankheit mit mir?

Coach: Ina Engel

Coaching für Familien

Jede Familie ist auf ihre Art strukturiert, was sie damit einzigartig macht. Zwar gibt es immer wieder Themen oder Ereignisse, die es in anderen Familien auch gibt, jedoch sind die Lösungsansätze vielfältig und reichhaltig. So können in Gesprächen mit Verwandten, Freunden und Bekannte viele unterschiedliche Meinungen eingeholt werden, und trotzdem nicht der Lösungsansatz für sich und seine Familie gefunden werden.

Der Versuch die Familie immer in Harmonie zu halten ist nicht immer einfach. Schnell hat man einen Schuldigen oder das schwarze Schaf in der Familie gefunden. Wir wissen um die Thematik, doch wo finden wir die Auflösung?

Neben Geschwisterstreit, Beziehungsproblemen, Erziehungsdifferenzen und individuellen Problemen eines jeden, kommen heute vermehrt die beruflich erwartete Flexibilität  zu tragen. Wochenendfamilien, die durch die berufliche Entfernung des Jobs nur eine Wochenendbeziehung zulassen. Auslandsaufenthalte, die schon bei der Planung ins Ausland gehen zu wollen Themen aufrufen, die bereits hier vor Ort beim Abschiednehmen bearbeitet werden sollten. So wird die Trauer Freunde und Verwandte zurückzulassen und sich auf das Neue einzulassen erleichtert. Auslandsheimkehrer, die sich neu integrieren, mit den veränderten beruflichen, privaten und schulischen Gegebenheiten zurechtkommen müssen und die im Ausland zurückgelassenen Menschen und liebgewordenen Gegebenheiten vermissen.

Natürlich gibt es noch einschneidende Ereignisse, mit denen jede Familie ins Ungleichgewicht geraten kann. Bei Krankheit, Umzug, Trennung der Eltern, Tod eines Elternteils, der Großeltern oder manchmal eines Tieres, die Familie erschüttern.

Hier muss nicht ausgehalten werden, nach dem Motto, die Zeit heilt alle Wunden.

Coach: Ina Engel

Kindercoaching

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel“
Goethe

Es ist nicht immer möglich, seinem Kind selber zu helfen.

Wenn Ihre Worte nichts ändern. Wenn Ihre Hilfe nicht angenommen wird oder vielleicht sogar im Streit endet. Wenn Ihnen bei dem Thema vielleicht auch nichts mehr einfällt. Wenn Sie sich selbst ohnmächtig und hilflos fühlen.

Dann brauchen Sie bzw. Ihr Kind professionelle Hilfe.

Während eines Einzelcoachings arbeite ich mit Ihrem Kind an einem aktuellen Problem oder Thema aus den Bereichen Schule, Freizeit und Familie.

Denn auch Kinder haben schon Stress durch:

  • Ausgrenzung oder Ablehnung
  • Mobbing
  • Selbstwertprobleme
  • Verlust einer geliebten Person oder eines Tieres
  • Trennung der Eltern

Denn auch Ihr Kind kann:

  • ängstlich
  • traurig
  • lustlos
  • hyperaktiv
  • rast- und schlaflos

sein.

Auch bei Schwierigkeiten in der Schule kann ein Coaching hilfreich sein. Vielleicht haben Ihr Kind und Sie gut gelernt und die Klausur fällt trotzdem schlecht aus. Es können Blockaden oder negative Glaubenssätze sein, wie z.B. „Ich kann kein Mathe“ oder „Ich schaff das eh nicht“, die das Kind daran hindern an sich und sein Potenzial zu glauben.

Oft fehlt Kindern, vor allem Jugendlichen in der Pubertät, ausreichend Motivation. Im Coaching arbeite ich mit Ihrem Kind daran, seine Zukunft zu visualisieren und Träume und Visionen zu entdecken. Dadurch entsteht Eigenmotivation, ein Antrieb von innen heraus.

Mit Kindern und Jugendlichen arbeite ich kindgerecht mit NLP, WingWave oder System Coaching.

Ein themenbezogenes Einzelcoaching ist zeitlich und finanziell überschaubar. Es umfasst in der Regel 5 bis 6 Stunden.

Coach: Ina Engel

Lehrercoaching

Der Beruf des Lehrers hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Neben der eigentlichen Tätigkeit nehmen heute viel mehr die sozialen Probleme der Schüler im täglichen Ablauf des Schulalltags ihren Raum ein. Zusätzlich hat der Schreibaufwand (gemeint sind die Dokumentationen) zugenommen.

Eltern sind gesellschaftlich unter Druck und wollen gute Noten von den Kindern. Klappt dies nicht, werden Lehrer konsultiert. Es wird diskutiert und häufig erlebt der Lehrer sich als der Verantwortliche, der nicht vermitteln konnte, und somit verantwortlich für die schlechten Noten der Kinder ist.

Die Abgrenzung zu den Kindern und den Eltern gelingt nicht allen. Die entstehenden negativen Emotionen werden manchmal mit in die eigene Familie getragen, was wiederum zu Schuldgefühlen führen kann.

Die Schulkinder wiederum, sind im Unterricht oft unbeteiligt und lustlos. Davon mag sich ein Lehrer nicht anstecken lassen, obwohl das gegenüber gebrachte Interesse so gering ist. Doch mit Freude lässt sich solch eine Klasse auch nur schwer unterrichten.

Körperliche oder psychische Probleme machen sich breit. Doch wie kommt ein Lehrer aus dieser Spirale des Unvermeidlichen wieder raus?

Ich arbeite mit unterschiedlichen Techniken und kann Ihr Thema individuell behandeln.

Coach: Ina Engel

Mediation

Die Mediation ist ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes, freiwilliges, ergebnisoffenes und lösungsorientiertes, zukunftsorientiertes, vertrauliches Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien, die Medianden, versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Die allparteiliche, unabhängige Mediatorin gibt – anders als vor Gericht oder bei einer Schlichtung – keine Lösungen oder Kompromisse vor, sondern begleitet den Prozess, unterstützt die Medianden und sorgt für Transparenz.

„Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
– Max Frisch

In unserer Gesellschaft sind Krisen, Streit und Auseinandersetzungen negativ behaftet; gerade im privaten Bereich gilt alles andere als ein harmonisches Miteinander schnell als Versagen oder Scheitern. Dabei sind Meinungsverschiedenheiten völlig normal und gesund. Entscheidend ist, wie mit ihnen umgegangen wird. Da wir in unserer Gesellschaft oft keine adäquate Art erlernt haben, mit Konflikten umzugehen, werden sie verdrängt und nicht gelöst, bis sie eskalieren. Im Laufe der Zeit kann so aus einfachen und völlig normalen Meinungsverschiedenheiten eine echte Krise entstehen. Es knallt, wie man so schön sagt. Das ist schlimm und fühlt sich schrecklich an. Doch der Knall kann auch als Startschuss für einen Wandel genutzt werden. Dazu muss man es schaffen die negativen Gefühle zur Seite zur stellen, sich auf das gemeinsame Wollen zu konzentrieren und einander wieder zuhören. Und genau dabei hilft Ihnen die Mediation!

Eine Mediation kann Ihnen helfen, wenn Sie

  • Probleme als Paar haben, die Sie lösen möchten.
  • Probleme in der Familie haben, die Sie lösen möchten.
  • Probleme in Ihrer Rolle als Eltern haben, die Sie lösen möchten.
  • Probleme dabei haben, sich auf eine nicht weiter verletzende Art zu trennen.
  • Probleme mit Ihren Kollegen am Arbeitsplatz haben, die Sie lösen möchten.

Mediatorin: Claudia Lohmann

Paarmediation

„Soweit die Erde Himmel sein kann, ist sie es in einer glücklichen Ehe.“
– Marie von Ebner-Eschenbach

Und das wünschen wir uns alle in unserer Partnerschaft! Und das ist auch der Anspruch der Gesellschaft an eine Partnerschaft: Dass im Himmel Geigen erklingen und alles stets harmonisch ist. Und es stimmt: Gerade in Beziehungen ist ein Streit unangenehm; der Alltag ist fordernd und zuhause möchten wir alle es schön und friedvoll haben. Störende Kleinigkeiten oder auch echte Probleme werden deshalb oft nicht angesprochen. Sei es, weil man sich nicht streiten will oder weil man den Schein wahren möchte. Unangenehme Gefühle wie Ärger, Enttäuschung oder Angst stauen sich auf.

Eine Krise in der Beziehung springt uns nicht plötzlich an. Sie entwickelt sich meist schleichend und beginnt fast immer mit einer Kommunikation, die nicht mehr funktioniert. Reden Paare nicht mehr richtig miteinander und bleiben daher Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse unausgesprochen, ist die Krise unausweichlich. Denn der Partner kann niemals die Gedanken lesen und wissen, was man möchte oder will. Ein erschöpfender Kreislauf beginnt, der oftmals nur zum Wohle der Familie oder aus Angst vor der Trennung aufrechterhalten wird, bis ein Partner wirklich nicht mehr kann. Nicht umsonst sind Kommunikationsprobleme in der Partnerschaft einer der häufigsten Trennungsgründe.

Und genau hier tritt die Paarmediation auf den Plan: Zuhören und einander verstehen, statt Schweigen und Verzweifeln können diesen Kreislauf durchbrechen. Die Mediation bietet den richtigen Rahmen, um wieder ins Gespräch zu kommen. Begleitet durch einen Mediatorin, die als allparteilicher Dritte die Gespräche begleitet, in produktive Bahnen lenkt und achtsam unterstützt, wo es nötig ist.

Die Mediation ist keine Therapie, es geht nicht um den oft gefürchteten „Seelenstriptease“, sondern um das eigenverantwortliche, selbstbestimmte und lösungsorientierte Gestalten des eigenen Alltags, gemeinsam mit dem Partner. In der Mediation können Vertrauen und Nähe wieder aufgebaut werden und die Beziehung kann wachsen. Dabei richtet sich der Blick auf die Zukunft und fragt, wie sie aussehen soll. So kann die Beziehungskrisen tatsächlich ein großes Potential beinhalten: Nämlich die Situation zu verbessern – für alle Beteiligten!

Mediatorin: Claudia Lohmann

Trennungsmediation

„Liebe besteht nicht darin, in den anderen hineinzustarren, sondern darin, gemeinsam nach vorn zu blicken.“
– Antoine de Saint-Exupery

Manchmal ist die Liebe vergangen oder die Entwicklung der beiden Partner ist in ganz unterschiedliche Richtungen verlaufen oder ein Ereignis, das sich zugetragen hat, ist so massiv, dass man nicht mehr gemeinsam nach vorn blicken kann. Dann ist es nötig sich zu trennen. Die Gründe dafür können so individuell sein wie jeder von uns.

Eine Trennung ist schmerzhaft! Immer – egal, wie reflektiert oder abgeklärt man ist – gibt es enttäuschte Hoffnungen, verletzte Gefühle und bohrende Fragen nach dem Warum. Dieser Schmerz macht es meist unmöglich auf einer sachlichen und produktiven Ebene miteinander zu reden und die vielen Fragen zu klären, die bei einer Trennung anfallen können. Daher kann es bei einer Trennungsmediation überaus hilfreich sein, das Team Engel in seiner ganzen Vielfalt zu nutzen und auch ein Coaching für spezielle Themen in Anspruch zu nehmen.

In einer Trennungsmediation können verschiedene Fragen geklärt werden: wie mit (gemeinsamen) Kindern umgegangen werden soll, die Aufteilung des gemeinsamen Besitzes, der spätere Umgang miteinander im gemeinsamen Bekanntenkreis. Mit achtsamer Unterstützung der Mediatorin werden die verschiedenen Themenkomplexe angeschaut und besprochen. Durch den Prozess der Mediation kann es zu einem tragfähigen und vor allem massgeschneiderten und individuellen Lösung kommen. Auf Wunsch kann ein auch verbindlicher, rechtsgültiger Vertrag erarbeitet werden.

Mediatorin: Claudia Lohmann

Mediation für Eltern

„Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.“
– Wilhlem Busch

In diesem Ausspruch frei nach Wilhelm Busch liegt eine Menge Wahrheit. Gerade in der heutigen Zeit ist es alles andere als einfach, den hohen Erwartungen der Gesellschaft, aber oft auch von sich selbst als Mutter und Vater gerecht zu werden. Da kann meist die Mediation für (frischgebackene) Eltern helfen.

Eine Mediation kann das Paar während der Schwangerschaft und nach der Geburt beim gemeinsamen Elternwerden begleitend unterstützen. Gerade diese Zeit kann eine massive Belastung für die Beziehung sein. So viel Neues stürmt auf die frischgebackenen Eltern ein: Emotionen wie Freude und Stolz, Glück und Liebe, aber auch Angst, Überforderung und Selbstzweifel, dazu kommen Schlafmangel, veränderte Rollen, unterschiedliche Erwartungen, erschöpfte Kräfte und geänderte Bedürfnisse.

Manchmal ist es aber auch das Ende der Elternzeit, die Geburt des zweiten Kindes, der Eintritt der Kindes in Kindergarten oder Schule oder ein anderes Ereignis, dass das Leben noch einmal verändert und die schon gewachsene Struktur der Familie in Frage stellen lässt. Auch hier verändern sich Rollen, können Erwartungen unerfüllt bleiben und neue Herausforderungen oder gar Probleme auftauchen.

Daher geht es in dieser speziellen Form der Mediation darum, achtsam, mit Hilfestellung der Mediatiorin gemeinsam eine Bestandsaufnahme zu machen. Es wird mit Hilfe der Mediatorin geschaut, was genau diese veränderten Bedürfnisse sind, welche Ziele und Wünsche beide Partner haben, wie ihre Rollenbilder von Vater und Mutter aussehen. Im Prozess der Mediation können dann massgeschneiderte und ganz konkrete Pläne für das gemeinsame Elternsein erarbeitet werden.

Mediatorin: Claudia Lohmann

Mediation im beruflichen Umfeld

„Wer schaffen will, muss fröhlich sein.“
 – Theodor Fontane

Wir verbringen viel Zeit auf und mit unserer Arbeit. Wenn es dort gut läuft, wenn wir freundliche Kollegen haben, wenn die Atmosphäre gut ist, dann sind wir glücklich und zufrieden. Das ist aber leider nicht immer der Fall!

Manchmal knirscht es zwischenmenschlich ganz gewaltig zwischen Kollegen oder Vorgesetzten und Mitarbeitern. Wie in jedem anderen Streit auch hat eine solche Auseinandersetzung eine Vorgeschichte. Kleinigkeiten haben sich aufaddiert, vielleicht gab es Missverständnisse, die Arbeitsbereiche sind nicht klar definiert, die hierachichischen Strukturen der Firma nicht eindeutig festgelegt. Viele Dinge kommen zusammen und nun ist das sprichwörtliche Fass kurz vor dem Überlaufen oder es ist bereits explodiert. Die Arbeitsatmosphäre ist vergiftet; man fühlt sich nicht mehr wohl. Und wie schon Theodor Fontane wusste, ist es dann auch nicht mehr weit mit der Produktivität.

Eine Möglichkeit diese Situation zu klären ist die Mediation. Mit Hilfe der Mediatorin kann geschaut werden, wo die Auslöser für die Spannungen liegen und welche (meist zwischenmenschlichen) Bedürfnisse nicht erfüllt sind. Die Voraussetzung der Freiwilligkeit ist bei einer „verordneten“ Mediation manchmal schwierig zu erfüllen, aber oft hilft es, wenn sich alle klar machen, dass die Mediation jedem einzelnen Chancen eröffnet – auch einem selbst. Die Allparteilichkeit der Mediatorin ist hier in einem besonderen Fokus, da oft Machtgefälle ausgeglichen werden müssen. Um nicht vor dem Streitpartner einen oft ge- und befürchteten „Seelenstreptease“ hinlegen zu müssen, arbeitet die Mediatorin nach Bedarf mit Einzelsitzungen, so dass eine ehrliche und offene Kommunikation möglich ist.

Bei dieser Art der Mediation bietet es sich oft an, das Team Engel in seiner ganzen Vielfalt zu nutzen und auch ein Coaching für spezielle Probleme in Anspruch zu nehmen.

Mediatorin: Claudia Lohmann